Die Samenbomben haben ihren Ursprung im Guerilla
Gardening. Das Guerilla Gardening ist eine Bewegung, gegründet von dem Londoner
Richard Reynolds in den 70er Jahren, die sich über New York allmählich auch
über ganz Europa ausweitet. Die selbst ernannten Gartenpiraten und Untergrundkämpfer
hatten sich ursprünglich das Ziel gesetzt, in heimlichen Nacht-Aktionen
brachliegendes Gelände vor allem in Großstädten mittels Begrünung durch
Pflanzen oder Samenbomben zu verschönern. Mittlerweile ist aus diesem Impuls
heraus eine zivile Bewegung geworden, die öde Landschaften durch Blumen
zu neuem Leben erwecken möchte.
Übrigens wird der 1.Mai als Jahrestag des Guerilla Gardenings gefeiert.
Am 01.05. 2000 machte eine Gruppe entschlossener Untergrundgärtner mit einer
großen Pflanzaktion auf dem Parliament Square in London auf sich und ihre
Ziele aufmerksam. Es galt die "Strasse zurückzuerobern und den Widerstand
fruchtbar zu machen", wie es auf den Transparenten hieß.
Rund 10 Jahre später werden bereits stadteigene Grundstücke in Gemeinschaftsgärten
umgewandelt, für Baumpatenschaften geworben, kahle Wände mit Moosgrafitti
begrünt oder selbstgebastelte Samenbomben geworfen.
All diese Projekte haben eines gemeinsam: Die Stadt bunter machen
Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet. Als Suchbegriff einfach
"Guerilla Gardening" eingeben.
Anwendung:
Werfen Sie die Samenbomben genau dahin, wo bunte
Blumen vermisst werden und wachsen können. Ihre Mitmenschen erhalten nach
wenigen Wochen eine blühende Überraschung. Hinweis: Ein Blüherfolg ist natürlich
abhängig von Bodenbeschaffenheit und Klima. Tipp: Falls möglich, die Samenkugeln
leicht auf Erde andrücken und bei Trockenheit bis zum Keimen gleichmäßig
feucht halten.
Bio- Sämereiensorten:
Ringelblume, Kornblume, Tagetes,
Sonnenblume, Sonnenhut, Malve und weitere blühende Überraschungen
Inhalt: 8 Stück
Ausgangsstoffe: Pflanzerde, Tonpulver, Bio-Saatgut aus
k.b.A.
Wichtig:
Über die Rechtmäßigkeit seines Handelns sollte sich jeder aufklären
und überdenken, auf welchen öffentlichen Grünflächen die Samenbomben abgeworfen
werden.